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Hallöchen, werte Schreiberlinge!

Heute setzen wir uns mal mit der Vergangenheit auseinander. Das wird nicht sehr leicht für mich, da mein Zeitgefühl kaum (bis gar nicht) vorhanden ist!

Das untere Bild könnt ihr auf Pinterest pinnen! Für später 🙂 Falls ihr das Add-On nicht in eurem Browser habt, findet ihr die Pins HIER.

Ich möchte euch nicht weiter aufhalten! Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!
Wenn ihr es möchtet, dann tobt euch aus und macht mit! Gönnt euch diese unglaublich kreativen Inspirationsquellen so hart, das euch die Stifte in den Händen zerbrechen oder die Tastatur. Was auch immer. Und los!

schreibaufgabe pinterest 4

Ein Blick in die Vergangenheit

Heute.. vor 10 Jahren… Das war 2008… da war ich 21… Uhh… Was habe ich da gemacht?

Zu der Zeit habe ich (21) in einem unrenoviertem Altbau gewohnt, zusammen mit meinem damaligen Freund (18) und meinem frisch zugezogenen Mitbewohner (16).
Wir hatten 4 Zimmer für uns. Die Miete war so übertrieben billig, das war für uns Azubis ein lockeres Leben. Wir hatten aber auch die einzige Wohnung im Haus mit Gasheizung. Alle anderen WG’s hatten noch Kachelofen. So kam es auch, das unser Keller die „Internationale WG“ in Beschlag nahm, für das Heizmaterial. Zu dieser WG gehörte Rebekka. Eine wundervolle, intelligente junge Frau aus Havanna, die bei uns in der Stadt BWL studierte. Sie kochte unheimlich gern. Aber keiner mochte es. Wir waren aber zu höflich um was zu sagen. Typisch deutsch.

Ich habe zu der Zeit bei der 11880 gearbeitet, bzw. dort meine Ausbildung zur Kauffrau für Dialogmarketing absolviert. Hätte ich mir klemmen können. Hätte man mir damals gesagt, dass ich 6 Jahre später mit einem Burn Out auf der Couch herumlungere, dann wäre ich direkt nach Berlin gezogen und hätte Kunst oder Psychologie studiert. Davon ab, haben wir ausgebildeten nicht mehr als die ungelernten verdient. Wir sind in anderen Call Centern nach der Ausbildung für 6,50 max. 7 Euro die Stunde arbeiten gegangen. Noch kein Gedanken an den Mindestlohn.
Ich habe in den sechs Jahren, 6 Monate lang für einen Verlag gearbeitet, im Outbound (Also, ich rief die Kunden an und fragte ob deren letzte Bestellung zufriedenstellend war und machte danach nen neuen Auftrag in der maximal höchstmöglichen Preiskategorie die ich rausschlagen konnte). Hat riesen Spaß gemacht und ich war ziemlich gut. In den Sommerferien war kaum einer zu erreichen und dann habe ich während der Arbeit immer gelesen und sogar das Stricken gelernt. Leider war das Leben da nicht mehr so schön als der neue Chef da war, dann hab ich gekündigt und bin zu dem Bösen Laden gegangen, dem ich mein Burn Out zu verdanken hatte.

Ob bisher was aufregendes passiert war? Joar. schon. Ich hab viele Menschen kommen und gehen sehen. Habe viele Gelegenheiten kommen und gehen sehen. Manche habe ich sogar wahrgenommen. Aber zu der Zeit war ich noch so krass in meiner Blase, dass ich nie weiter als bis zum nächsten Tag gedacht habe. Deshalb kann ich auch nicht sagen ob sich alles so entwickelt hat, wie ich es mir vorgestellt habe. Aber es ist gut geworden und ich bin aktuell (bis auf ein paar kleine Baustellen) zufrieden.

Ich muss jedoch sagen: Wenn mir damals einer gesagt hätte, dass ich in 10 Jahren in der Eifel aufm Dorf wohnen würde und angehende Immobilienkauffrau sein würde. Den hätte ich für total bekloppt gehalten! Auf so ein spießiges Leben hatte ich nie Bock.  Aber so kann es gehen!

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.

Annie ❥

 

4 Kommentare zu „Ein Blick in die Vergangenheit #Schreibaufgabe KW4

    1. Deine Interpretation ist großartig! Habe es gerade gelesen 🙂
      Im Gegensatz zu früher bin ich schon etwas spießiger geworden, sagen wir es mal so xD Und mir hat meine Erfahrung auch beigebracht, dass nichts so läuft wie man es sich vorstellt, daher nehme ich einfach alles so wie es kommt und dann schaue ich einfach was passiert ^^ Viele Grüße Annie

      Gefällt 1 Person

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