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Hallöchen, ihr Schreiberlinge und Lesejunkies!

Es ist wieder soweit! Der #WritingFriday Elizzy von readbooksandfallinlove!!

Die Regeln für das Projekt #Writing Friday lauten wie folgt:
– Jeden Freitag wird veröffentlicht
– Wählt aus einem der vorgegeben Schreibthemen
– Schreibt eine Geschichte / ein Gedicht / ein paar Zeilen – egal. Hauptsache ihr übt euer kreatives Schreiben
– Vergesst nicht den Hashtag #WritingFriday und den Header zu verwenden
– Schaut unbedingt bei euren Schreibkameraden vorbei und lest euch die Geschichten durch!
– Habt Spass und versucht voneinander zu lernen

Schreibthemen Januar

Ich habe mich heute für folgende Vorgabe entschieden:
Schreibe eine Geschichte die mit dem Satz “Endlich schien es für Klara wieder Bergauf zu gehen, nachdem sie…” beginnt.


Das goldene Piratenschiff

Endlich schien es für Klara wieder Bergauf zu gehen, nachdem sie den Schock über den Tod ihres Lieblingscharakters, des Buches welches sie zuletzt gelesen hatte, überwunden hatte. Aber ganz gut ging es ihr noch nicht. Sie musste herausfinden: Wieso?

Die letzte Nacht war kurz und sie war immer noch sehr traurig. Sie hat viele Stunden mit diesem Buch verbracht und den Protagonisten lieb gewonnen. Er war ein großer starker Seemann, so wie ihr Opa. Die Charakterbschreibungen kamen ihm auch sehr nahe.
Ihren Großvater hatte sie das letzte Mal vor fünf Jahren gesehen, als er mit seinem Fischerboot in See stach und seitdem war er verschollen. Deswegen nahm sie der Tod von Kapitän Lord auch so stark mit.
Sie beschloss dem Autor eine E-mail zu schreiben:

„Sehr geehrter Herr J. Doe,
ich habe soeben Ihren Roman „Das goldene Piratenschiff“ gelesen und ich bin mit dem Ende so gar nicht einverstanden! Bis zum letzten Kapitel liebte ich diese Geschichte! Aber das Sie ihn dann sterben ließen, ist eine absolute Frechheit! Er war ein großer starker Seemann, wie mein Großvater. Ich kann nicht akzeptieren das er Tod ist!
Bitte rechtfertigen Sie sich. Vielleicht kann ich es dann verstehen!
Mit unfreundlichen Grüßen, Klara Seebar“

Am nächsten Tag bekam Sie eine Mail zurück:
„Sehr geehrtes Fräulein Seebar,
Ihre Mail hab ich mit einer Träne im Auge gelesen. Sie hat mich wirklich sehr berührt. Ich kann aus dem Kontext verstehen, dass Ihr Großvater gestorben ist. Das tut mir sehr leid.
Was würden Sie davon halten, wenn wir einmal zusammen einen Kaffee trinken gehen. Nichts als Date. Ich bin ein alter Mann und verheiratet. Ich möchte Ihnen aber gerne von Angesicht zu Angesicht die Entstehung des Buches erklären. Dabei können Sie mir ja ein bisschen von Ihrem Großvater erzählen.
Ich freue mich auf eine Antwort.
Viele Grüße, Johann Doe“

Klara war sehr erstaunt über die Email. Sie fing an genauer über den Autor zu recherchieren. Sie fand einige Zeitungsartikel im Internet und fand heraus, dass es kein Bild von ihm gibt, er seit zwei Jahren aktiv als Autor ist, seit letztem Jahr mit einer deutschen Schauspielerin verheiratet ist und die ersten Internet-Fingerabdrücke vor vier Jahren zu finden waren. Vorher war er offenbar nicht aktiv.
Bei einem großen Zeitungsverlag fand sie ein Interview mit ihm von vor drei Jahren, der sie ins staunen brachte. Er hatte einen Unfall und dabei sein Gedächtnis vollkommen verloren. Er hat ein Jahr gebraucht herauszufinden was er mit seiner Zeit anfangen wollte. So entschied er sich Bücher zu schreiben. „Das ist aber immer noch keine Erklärung, warum er ein so gemeiner Hund ist!“ meckerte Klara vor ihrem Laptop.
Sie wurde neugierig auf diesen Autor und schrieb ihm zurück, dass sie sich gerne mit ihm treffen möchte. Nur so könnte sie Erfahren was ihn dazu brachte den Kapitän einfach von der Planke werfen zu lassen! Das war Meuterei! Und so ließ er das einfach stehen. Das wollte sie nicht akzeptieren.
Sie machten einen Termin aus. Morgen 15.30Uhr bei einer beliebten Bäckerei.
Klara wollte erwachsen aussehen, damit er sie auch ernst nimmt. So machte sie sich sehr schick und trug ihr bestes schwarzes Kleid. Die blonden Lange Haare hatte sie sich hochgesteckt und ein kleines bisschen hatte sie sich auch geschminkt. Sie erzählte natürlich alles ihrer Mutter. Sie war nicht so begeistert, das sie sich mit einem fremden alten Mann traf. Aber da Klara nun schon seit ein paar Monaten volljährig ist, konnte sie ihre Tochter nicht mehr aufhalten.

Klara kam etwas zu spät zur Bäckerei. Sie haben ausgemacht, das er einen blauen Anzug trug, damit sie ihn erkannte. Sie ging den Gang entlang zum hauseigenem Café und sah ihn an einem Fensterplatz sitzen. Sie blieb erschrocken stehen und aus ihr kam nur noch ein flüstern:

„Opa?“

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.

Annie ❥

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4 Kommentare zu „Das goldene Piratenschiff #WritingFriday No.03/19

  1. Hey Annie,
    Freitags bin ich ein Happy-End-Junkie und bin daher froh, dass deine so ein schönes hatte. Ich wollte auch schön öfters Autoren Briefe schreiben und mich beschweren, ich finde das als Idee für eine Geschichte super.
    Grüße, Katharina.

    Gefällt 1 Person

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