Ich mag nicht nur alte Bücher! Graphic Novels und Mangas sind meine zweite Leidenschaft! Und deshalb möchte ich mit euch über GN’s und Mangas reden.
Nicht nur reden! Ich will sie euch in Erinnerung rufen oder auch zeigen was ich, für mich, neues gefunden habe.

Heute geht es um eine Mangaserie die ich schon seit meiner frühen Kindheit gesuchtet habe. Für den Anime blieb ich die halbe Nacht wach um die drei Teile auf Vox zu sehen. Der nächste Tag in der Schule war dann natürlich eher bescheiden 😉


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Eckdaten:
Genre: Action, Crime
Autor/Zeichner: Kenichi Sonoda
Erstausgabe in Japan: 1991
Erstausgabe in Deutschland: 1995 (Feest/Ehapa Verlag)
Bände: 19
Fortsetzung: Gunsmith Cats: Burst

 

 

Worum geht’s?
Rally (18 J.) und Minnie May (16 J.) leben in Chicago der 80/90er Jahre. Rally ist Kopfgeldjägerin und liebt schnelle Autos. Minnie May hatte eine harte Kindheit hinter sich und steht total auf Sprengstoff. Es geht um Waffen, Autos und Drogenhändlern. Ein bisschen Liebe ist auch dabei! Aber wirklich nur ein bisschen.

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Minnie May & Rally

Insgesamt gibt es 19 Bände der ursprünglichen Reihe im gespiegelten Fast-DIN-A4-Format und nicht als einfaches Taschenbuch. Die Vorlage für die deutschen Ausgaben war die erste amerikanische Version von Dark Horse Comics.
Inzwischen (also 2007 – vor 11 Jahren) hat Feest/Ehapa Verlag (Egmont) die Mangas in einem normalen mangatypischem Format drucken lassen, dadurch haben sich die 19 Bände jedoch auf vier reduziert, die „Revised Edition“. Laut comicguide sind die 4 Bände neu übersetzt und mit allen Seiten, ohne Kompromisse. Jedoch habe ich vor einiger Zeit die Information bekommen, das die Übersetzung eher unterdurchschnittlich sei und diverse Szenen, die zu sexistisch oder erotisch für den deutschen Markt sein sollen, einfach gestrichen wurden. Was jetzt stimmt, kann ich nicht sagen, da ich mir die Neuauflage noch nicht angeschaut habe. Ich mag tatsächlich das amerikanische Format, das macht es authentisch, da die Story in Chicago spielt.

Ich finde den Zeichenstil super. Damals wurde noch richtig gezeichnet, das sieht man an manch‘ kleinen Fehlerchen bei Gesichts- oder Körperproportionen. Sowas würde man nie bei moderneren Mangas sehen. Ich finde das aber nicht schlimm.
Während des Lesens reißen einem die actiongeladenen Zeichnungen mit, allein durch den grandiosen Zeichenstil den Sonoda an den Tag gelegt hat.
Jede einzelne Zeichnung ist voller Bewegung. Manchmal gibt es mehrere Seiten in denen nicht einmal gesprochen wird. Man sieht nur Knarren, explodierende Autos und die Gesichter der Personen.

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Die einzelnen Geschichten, die irgendwie immer zusammenhängen, sind gut ausgearbeitet. Natürlich kann man keine tiefgründigen Dialoge erwarten, aber manchmal zeigt sich da ein klitzekleiner Funken. Gerade wenn es um Minnie May geht. Ihre Geschichte ging mir sehr nahe. Es hat eine Weile gedauert bis ich geschnallt habe, wie jung die beiden Protagonistinnen sind und was sie schon alles erlebt haben.

 

 

Ich sammle gerade wieder alle Mangas der Reihe. Leider habe ich im jugendlichen Leichtsinn einige verschenkt oder verkauft und nun beginne ich wieder alles mühsam zusammen zu sammeln. Was gerade bei Gunsmith Cats und auch bei den alten Sailor Moon Mangas kein leichtes und günstiges Unterfangen ist.


Vielen Dank für die Aufmerksamkeit,

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3 Kommentare zu „Ausgegraben: Gunsmith Cats // #Let’s.talk.about

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